Lexware
LinkedIn AdGermanyNeue Anzeige: Debatte über Minijob-Regelungen und ihre Auswirkungen auf die Lohnabrechnung
In über 70.000 Betrieben, die ihre Löhne mit Lexware abrechnen, sind 46 Prozent der Mitarbeiter Minijobber. Anonymisiert ausgewertet. Damit sind sie die größte Gruppe überhaupt. Und genau die steht jetzt zur Debatte. Die Rentenkommission hat diese Woche ihren Bericht vorgelegt, einer von 33 Vorschlägen: beitragsfreie Minijobs weitgehend abschaffen. Beschlossen ist das nicht. Union und SPD müssen erst entscheiden, und sicher behalten sollen den Minijob nur Schüler. Über den Rest wird noch gestritten. Mir geht es um eine Gruppe, die in der Debatte kaum vorkommt. Die kleinen Selbstständigen, die zum ersten Mal jemanden einstellen. Wer diesen Schritt macht, holt sich selten gleich eine Vollzeitkraft, eher eine Aushilfe für die Stoßzeiten, jemanden, der samstags mit anpackt. Für viele kleine Betriebe ist genau dieser erste Mitarbeiter der Unterschied zwischen Wachsen und Stehenbleiben. Ob der Minijob das richtige Instrument für die Rente ist, darüber kann man streiten. Aber wer ihn anfasst, sollte wissen, wen er zuerst trifft. Menschen, die unternehmerisch denken und einfach machen. Davon braucht Deutschland mehr. Nicht weniger.